Unsere Lebensquelle - und wie sieht es in Penzberg aus?
Wir Penzberger wollen wissen, wie es um das Wasser in Penzberg steht: Regenwasser, Trinkwasser, Grundwasser.. und das auf übersichtliche Art. Hier gibt es diese Information.
Die folgenden Infos und Graphiken wurden mit der KI-Anwendung Claude erstellt und wurden nicht auf Korrektheit überprüft.
Grundwasser in Penzberg
- Wasser heute unter der Wiese
- –
- Normalerweise (Mittel 1976–2025)
- –
- Bisheriger Rekord-Tiefstand
- –
Wird es seit Jahren weniger?
- mehr Wasser als normal
- weniger Wasser als normal
- Trend seit 1976
So liest man das: Jeder Balken ist ein Jahr. Die Nulllinie ist der Durchschnitt 1976–2025. Ein Balken nach unten heißt, der Wasserspiegel lag im Jahresmittel so viele Zentimeter tiefer als normal. Blasse Balken sind vorläufig (ungeprüfte Daten, laufendes Jahr noch nicht abgeschlossen). Gezählt wird in Abflussjahren, vom 1. November bis 31. Oktober.
Wie sieht es im Vergleich der Jahrzehnte aus?
Fasst man die Jahre zusammen, glätten sich die Ausschläge. Die Jahre 2021 bis 2025 waren der trockenste Zeitraum seit Messbeginn, deutlich trockener als die 2000er.
Zeiträume aus der amtlichen Haupttabelle, geprüfte Daten.
Wie tief fällt das Wasser im schlechtesten Moment?
- Tiefpunkt des Jahres
- neuer Rekord
- normaler Wasserstand
Die Säulen hängen von der Wiese nach unten, wie ein Brunnenschacht: Je länger die Säule, desto tiefer musste man graben, um auf Wasser zu stoßen. Für das laufende Jahr ist der bisher tiefste Wert eingetragen.
Was ist in den letzten Jahren genau passiert?
Nach den Dürrejahren 2022 und 2023 hat sich das Grundwasser 2024 kräftig erholt. Ab 2025 fiel es fast ohne Pause, im Frühjahr 2026 blieb der übliche Anstieg aus.
- Wasserstand (Tiefe unter der Wiese)
- normal
- Rekord-Tiefstand vor diesem Jahr
Bis Oktober 2025 amtliche Monatsmittel, danach Mittel der täglich abgerufenen Rohdaten (gestrichelt). Grundwasser reagiert träge: Regen braucht Wochen bis Monate, bis er in 20 bis 30 Metern Tiefe ankommt.
Und wie viel Trinkwasser braucht Penzberg?
Eine jahrelange Verbrauchsstatistik haben die Stadtwerke nicht veröffentlicht. Diese Eckwerte zeigen aber, warum eine Hitzewelle zum Problem wird (Stand September 2026):
6.000 m³ sind 6 Millionen Liter am Tag. Das Wasser kommt aus zwei Brunnen im Urthal (Sindelsdorf) und im Reinthal (Habach). Vom 15. August bis 12. September 2026 galten deshalb Verbote, etwa für das Befüllen von Pools und das Rasensprengen.
Was man bei diesen Zahlen beachten sollte
Der Pegel „Kronau 616“ ist eine staatliche Messstelle des Wasserwirtschaftsamts Weilheim im gleichen Grundwasservorkommen. Er ist nicht identisch mit den Förderbrunnen der Stadtwerke, wird aber von ihnen ausdrücklich als Referenz für die Region Penzberg genannt.
Ein einzelnes trockenes Jahr sagt wenig. Aussagekräftig ist, dass sich die schlechten Jahre seit 2019 häufen und die Erholung nach nassen Jahren wie 2024 schnell wieder aufgebraucht ist.
Quellen
- Bayerisches Landesamt für Umwelt, Gewässerkundlicher Dienst: Messstelle Kronau 616 und Haupttabelle 1975–2025.
- Stadtwerke Penzberg: Aktuelles zur Trinkwassersituation und Pressemitteilung vom 11.09.2026.
- Das Gelbe Blatt / Merkur: Berichte vom 06.08.2026, 14.08.2026 und vom Tag des Wassers (März 2025).
