Entwurf, in Arbeit
Thema: Mangelnde Transparenz der Arbeit von Stadtrat und Verwaltung der Stadt Penzberg
Es ist derzeit praktisch nicht möglich, sich als Bürger oder Mitglied von Rat und Verwaltung der Stadt Penzberg gezielt und ausreichend umfassend zu einem bestimmten Thema der städtischen Verwaltung zu informieren. Zu dieser Situation führen mehrere Ursachen, u.a.:
- – Zahlreiche Zugangswege zu den Dokumenten (Link)
- – Zahlreiche Dokumentarten, die von der Verwaltung erzeugt werden (Link)
- – Sehr lange Niederschriften (= Protokolle), die nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand verstanden werden können (Link für ein Beispiel)
Die negativen Folgen dieser Intransparenz sind gravierend:
- Die Stadträte haben keinen schnellen Zugriff auf die Historie und den aktuellen Stand eines Themas. Eine zeitsparende Sitzungsvorbereitung ist damit nicht möglich und Fehlentscheidungen sind ohne Kenntnis der Sachlage nicht vermeidbar.
- Bürgerinnen und Bürger können nicht nachvollziehen, warum der Stadtrat bestimmte Entscheidungen trifft, weil er darüber nicht informiert wird. Eine konstruktive Bürgerbeteiligung ist auf dieser intransparenten Basis kaum möglich.
Das könnte geändert werden
Wie, kann an zwei Beispielen gezeigt werden:
- Für das Mobilitätskonzept gibt es VIELE Informationen, die übersichtlich dargestellt werden können (Beispiel einer Übersicht)
- Die bisher erfolgten Aktionen beim Lärmaktionsplan können zusammengefasst werden (Beispiel einer Zusammenfassung).
Es sollte Ehrenamtliche geben, denen noch ganz andere Hilfen zum Schaffen von mehr Transparenz einfallen.
Bürgerbeteiligung erfordert Transparenz
Eine sich als Service-Funktion verstehende Verwaltung macht seine Leistungen transparent. Das ist nicht einfach, erfordert Umdenken und ist möglich. Eine zufriedenere Bürgerschaft wäre der Lohn für diese Bemühungen.
Dieser Schritt zu mehr Transparenz wird von Penzberg Gestalten e.V. unterstützt, JETZT. Es geht los mit dem Piloprojekt „Mobilitätskonzept“.
